Werte Muslime!
Der Prophet weinte so viel, als er eines Nachts betete, dass Tränen von seinem Bart auf seine Brust und sogar auf den Boden fielen. Als Aisha diesen Zustand sah, staunte sie und fragte „oh Gesandter Allahs! Warum weinst du, obwohl Allah der Allmächtige all deine vergangenen und zukünftigen Sünden vergibt?". Unser Prophet (s.a.s) antwortete wie folgt: "Sollte ich nicht ein Diener sein, der Allah dankt?"[1]
Verehrte Gläubige!
Die Dankbarkeit in den Tränen unseres Propheten bedeutet, den Wert des Guten zu erkennen und mit Güte auf eine Wohltat zu reagieren. Die Dankbarkeit, die im Sinne des Gebets existiert, ist die Erkenntnis, dass Allah der wahre Besitzer aller materiellen und immateriellen Segnungen ist. Die Dankbarkeit, die immer in der Sprache des Dieners ist bedeutet, den Gaben dankbar zu sein, indem man Allah von ganzem Herzen gehorcht und Sünden vermeidet.
Werte Muslime!
Allah, der Allmächtige befiehlt im Koran Folgendes: "Erwähnt mich, damit auch ich Euch erwähne. Dankt mir, seid nicht undankbar!"[2]
Unser Herr ist Wahhab, Rezzâk, Melik und Kerîm. Jeder Mensch, ob groß oder klein, reich oder arm, stark oder schwach, kann nur dank der von ihm gebotenen Möglichkeiten und Gaben überleben. Sich dieser Tatsache bewusst zu sein, die Würde zu schätzen und dem Besitzer der Gaben zu danken, ist eine unabdingbare Voraussetzung, um ein gläubiger Diener zu sein.
Ein Gläubiger fühlt, drückt aus und zeigt seinem Rabb seine Dankbarkeit mit seinem ganzen Dasein. Er ist dankbar mit seinem Herzen; er trägt immer seinen Rabb in seinem Herzen und weiß, dass er ihm schuldig ist. Er ist dankbar mit seinem Munde; er lobt immer seinen Rabb. Er ist körperlich dankbar; hält sich von allerlei Hässlichkeit fern, indem er seine Hand, Zunge, Augen und Ohren für gute Taten benutzt.
Der Gläubige weiß, dass die Dankbarkeit des Geistes darin besteht, zu glauben und nützliches Wissen zu produzieren, zu lehren und zu praktizieren, dass Wissen Dankbarkeit kennt, die Dankbarkeit von Gütern darin besteht, mit Bedürftigen zu teilen und die Dankbarkeit von Gesundheit darin besteht, zu arbeiten und danach zu streben, eine wohltätige Person zu sein.
Werte Gläubige!
Unser Prophet teilt mit, "Wer den Menschen nicht dankt, dankt auch Allah nicht."[3] Daher verachtet ein Gläubiger weder einen Gefallen, das für ihn getan wurde, noch zeigt er Undankbarkeit oder Arroganz. Er ist glücklich, allen zu danken, bei denen er Gnade gefunden hat, insbesondere seinen Eltern, seiner Frau und seinen kindern.
Verehrte Muslime!
Unser Herr ist Shekur. Er belohnt die nützlichen Werke, die wir tun. Er liebt seine Diener, die sich nicht ehrgeizig und gierig verhalten, im Gegenteil, genügsam und dankbar sind für die Gaben. Ich beende meine Predigt mit einem Vers, der diese Tatsache zum Ausdruck bringt: "Euer Rabb hat doch verkündet: 'Gewiss, wenn Ihr dankbar seid, werde ich mit Sicherheit meine Gaben für Euch anreichern. Wenn Ihr undankbar seid, ist meine Qual zweifelsfrei sehr schwer.'"[4]
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[1] İbn Hibbân, Sahîh, II, 386; Buhârî, Teheccüd, 6; Müslim, Sıfâtü'l-münâfikîn, 79.
[2] Bakara, 2/152.
[3] Tirmizî, Birr, 35.
[4] İbrahim, 14/7.
Generaldirektion für religiöse Dienste
Der Prophet weinte so viel, als er eines Nachts betete, dass Tränen von seinem Bart auf seine Brust und sogar auf den Boden fielen. Als Aisha diesen Zustand sah, staunte sie und fragte „oh Gesandter Allahs! Warum weinst du, obwohl Allah der Allmächtige all deine vergangenen und zukünftigen Sünden vergibt?". Unser Prophet (s.a.s) antwortete wie folgt: "Sollte ich nicht ein Diener sein, der Allah dankt?"[1]
Verehrte Gläubige!
Die Dankbarkeit in den Tränen unseres Propheten bedeutet, den Wert des Guten zu erkennen und mit Güte auf eine Wohltat zu reagieren. Die Dankbarkeit, die im Sinne des Gebets existiert, ist die Erkenntnis, dass Allah der wahre Besitzer aller materiellen und immateriellen Segnungen ist. Die Dankbarkeit, die immer in der Sprache des Dieners ist bedeutet, den Gaben dankbar zu sein, indem man Allah von ganzem Herzen gehorcht und Sünden vermeidet.
Werte Muslime!
Allah, der Allmächtige befiehlt im Koran Folgendes: "Erwähnt mich, damit auch ich Euch erwähne. Dankt mir, seid nicht undankbar!"[2]
Unser Herr ist Wahhab, Rezzâk, Melik und Kerîm. Jeder Mensch, ob groß oder klein, reich oder arm, stark oder schwach, kann nur dank der von ihm gebotenen Möglichkeiten und Gaben überleben. Sich dieser Tatsache bewusst zu sein, die Würde zu schätzen und dem Besitzer der Gaben zu danken, ist eine unabdingbare Voraussetzung, um ein gläubiger Diener zu sein.
Ein Gläubiger fühlt, drückt aus und zeigt seinem Rabb seine Dankbarkeit mit seinem ganzen Dasein. Er ist dankbar mit seinem Herzen; er trägt immer seinen Rabb in seinem Herzen und weiß, dass er ihm schuldig ist. Er ist dankbar mit seinem Munde; er lobt immer seinen Rabb. Er ist körperlich dankbar; hält sich von allerlei Hässlichkeit fern, indem er seine Hand, Zunge, Augen und Ohren für gute Taten benutzt.
Der Gläubige weiß, dass die Dankbarkeit des Geistes darin besteht, zu glauben und nützliches Wissen zu produzieren, zu lehren und zu praktizieren, dass Wissen Dankbarkeit kennt, die Dankbarkeit von Gütern darin besteht, mit Bedürftigen zu teilen und die Dankbarkeit von Gesundheit darin besteht, zu arbeiten und danach zu streben, eine wohltätige Person zu sein.
Werte Gläubige!
Unser Prophet teilt mit, "Wer den Menschen nicht dankt, dankt auch Allah nicht."[3] Daher verachtet ein Gläubiger weder einen Gefallen, das für ihn getan wurde, noch zeigt er Undankbarkeit oder Arroganz. Er ist glücklich, allen zu danken, bei denen er Gnade gefunden hat, insbesondere seinen Eltern, seiner Frau und seinen kindern.
Verehrte Muslime!
Unser Herr ist Shekur. Er belohnt die nützlichen Werke, die wir tun. Er liebt seine Diener, die sich nicht ehrgeizig und gierig verhalten, im Gegenteil, genügsam und dankbar sind für die Gaben. Ich beende meine Predigt mit einem Vers, der diese Tatsache zum Ausdruck bringt: "Euer Rabb hat doch verkündet: 'Gewiss, wenn Ihr dankbar seid, werde ich mit Sicherheit meine Gaben für Euch anreichern. Wenn Ihr undankbar seid, ist meine Qual zweifelsfrei sehr schwer.'"[4]
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[1] İbn Hibbân, Sahîh, II, 386; Buhârî, Teheccüd, 6; Müslim, Sıfâtü'l-münâfikîn, 79.
[2] Bakara, 2/152.
[3] Tirmizî, Birr, 35.
[4] İbrahim, 14/7.
Generaldirektion für religiöse Dienste